Langzeitprognose nach elektiver PTCA bei Patienten mit instabilen Angina pectoris
Martin Graf
Dr.med. Langzeitprognose nach elektiver PTCA bei Patienten mit instabiler Angina pectoris Geboren am 03.11.1962 in Dortmund Reifeprüfung am 31.05.1983 in Bad Homburg v. d. H. Studiengang der Fachschule Medizin von WS 1985/1986 bis SS 1990 Physik am 27.08.1987 an der Universität Marburg Klinische Studie in Marburg Praxisjahr in New Orleans/USA und Marburg Staatsexamen am 06.11.1990 an der Universität Marburg Promotion: Innere Medizin Doktorat: Prof. Dr. Schwar med. F.z Ziel der vorliegenden Arbeit war die langfristige Beobachtung über ein Jahr bei Patienten mit instabiler Angina pectoris, die elektiv mit PTCA behandelt wurden, zu bestimmen, welche Prognose beeinflusst.
248 Patienten, die an instabilen Angina pectoris leiden, werden medizinisch stabilisiert
Die Patienten, die mit PTCA behandelt wurden, wurden retrospektiv über ein Jahr
Das Ergebnis der ersten PTCA-Erfolge war 93,6% höher als die bisher veröffentlichten Studien. Bei der primären Behandlung gab es keine Todesfälle.
Die Ein-Jahres-Überlebens-Wahrscheinlichkeit betrug 94,6%. Die Herz-Lettalität betrug 4,4%. 76,6% der Patienten waren nach ein- oder mehrfacher Anwendung von PTCA nach einem Jahr asymptomatisch. 87,9% der Patienten waren nach mehrfacher PTCA oder PTCA und operativer Revaskularisierung nach einem Jahr asymptomatisch.
In der Multivariantenanalyse zeigten sich als unabhängige signifikante Risikofaktoren für
Kombination von Sterblichkeits- und Rezidiv-Endpunkt ein hohes Lebensalter (> 70 Jahre)
Bei einer univarianen Analyse waren die Risikofaktoren für eine erhöhte Sterblichkeit eine eingeschränkte Pumpenfunktion (EF < 60%) und eine Mehrgefäßkrankheit (KHK III). Untersuchungen zeigten, dass unstabile Angina pectoris, die medizinisch stabilisiert werden kann, erfolgreich mit PTCA behandelt werden kann.