Präklinische Herz-Lungen-Reanimation in Heidelberg (1992-1994) - Überlebensraten und Prädiktoren für den Erfolg der Reanimation
Christian Grabner
Dr. med. präklinische kardiopulmonale Reanimation in Heidelberg (1992-1994) -Überlebensraten und Prädiktoren für Reanimationserfolg Geboren am 05.11.1969 in Heidelberg Reifeprüfung am 03.05.1989 in Heidelberg Studium des Fachbereichs Medizin von SS 1991 bis SS 1998 Physik am 25.03.1993 an der Universität Heidelberg Klinische Studie in Heidelberg Praktischstudium in Bietigheim und Samedan/Schweiz Examen am 19.05.1998 an der Universität Heidelberg Promotionsbereich: Anästhesiologie Doktorat: Prof. Dr. med. J.gerch Über einen Zeitraum von 3 Jahren (1/1992-12/1994) wurden alle Patienten, die nach einer Herz-Klinik-Still-System-Analyse in Heidelberg durchgeführt wurden, retrospektiv analysiert.
Dazu wurden die Notfallprotokolle und die Krankenakte der Patienten ausgewertet.
Sie wurden durch Brief- und Telefongespräche mit den behandelnden Hausärzten, Angehörigen
oder den Patienten selbst die Ermittlung der Einjahresüberlebensrate und die Erhebung der
Zerebrale und allgemeine Zustände der Patienten vor Herz-Kreislauf-Stillstand
Die Analyse orientierte sich an den Empfehlungen der Utstein-Konsensus-Konferenz. Insgesamt wurden 755 Patienten, die an einer präspitalen Herz-Kreislauf-Stillheit litten, dem Notarzt gewarnt. 512 Patienten (100%) fanden eine Herz-Lungen-Reanimation.
Die übrigen 243 Patienten wurden im Notfall
Es gibt keine Reanimation.
Bei den 512 reanimierten Patienten wurde das Herz-Kreislauf-Stillstand in 52% der Fälle durch Laien, in 9% durch Rettungskräfte und in 39% der Fälle nicht bestätigt.
Das Herz-Kreislauf-Stillstand ereignete sich am häufigsten (58%) innerhalb einer Wohnung. Bei der Ankunft des Notarztes hatten 64% der Patienten eine Asistolie, 23% eine Kammerfliese oder eine pulslose Kammertachykardie und 13% einen anderen Rhythmus. In 44% der Fälle konnte Spontanzkulation mindestens vorübergehend wiederhergestellt werden. Eine stationäre Aufnahme mit stabiler Kreativität war bei 35% der Patienten möglich, und 12% konnten aus dem Krankenhaus entlassen werden. Nach einem Jahr waren 10% der reanimierten Patienten noch am Leben.
Für das Überleben der Patienten waren folgende Faktoren von herausragender Bedeutung:
1) Ursache des Herz-Kreislauf-Stillstands 2) Ort des Herz-Kreislauf-Stillstands 3) Beweis
Das Herz-Kreislauf-Stillstand 4) Ersthilfe 5) Anfahrtzeit der Notaufnahme
Eine Kombination aus prognostisch günstigen Parametern (Kardial Ursache des Herz-Kreislauf-Stillstands, Erkenntnis des Kollapses, Kammerflammern) ergab eine Krankenhausausfallrate von 38%. Bei einer Einstiegszeit des Notaufnahmefahrzeugs unter 4 Minuten stieg diese auf 55%.
Bei den 61 Patienten (12%), die aus dem Krankenhaus entlassen wurden, war der zerebrale Zustand in 79% der Fälle gleich dem Zustand vor der Reanimation und in 21% schlechter. Insgesamt zeigten 4 von 61 Patienten (7%) Apallissyndrom. Die Analyse zeigt, dass 12% der prähospitalisierten Reanimationspatienten aus dem Krankenhaus entlassen wurden. Im Zusammenhang mit dem überwiegend guten zerebrale Zustand der Patienten rechtfertigen diese Ergebnisse das etablierte Notfallsystem. Die Untersuchungsergebnisse zeigen auch, dass die Angst, durch zu spät eingesetzte Reanimationsmaßnahmen Menschen mit schweren neurologischen Defiziten zu produzieren, keine Entscheidungskritik sein sollte, ob Reanimationsmaßnahmen eingeleitet werden oder nicht.
Um die Reanimationserfolge im Heidelberger Raum zu verbessern, sollten sowohl die Ausbi-
Es handelt sich hierbei um die Erweiterung der Frühzeit-Fibrillation durch nichtmedizinische Rettungskräfte sowie durch eine
Die Anleitung wird von den Leiterinnen und Leitern durchgeführt.
Sie werden durch gezielte und umfangreiche Trainingsprogramme für Patienten in der Herz-Lungen-Wiederbelebung erreicht.