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Unerwünschte Wirkungen während der präoperativen Plasmapherese bei isovolämischer Volumenersatz durch das kolloidale Polypeptid Haemaccel 35R

Tobias Gitter

Dr.med. Unerwünschte Wirkungen während der präoperativen Plasmapherese bei isovolämischer Volumenverstärkung durch die kolloidale Polypeptid Haemaccel 35 geboren am22.11.1963 in Chemnitz Reifeprüfung am3.07.1982 in Stollberg / Erzgebirge Studiengang der Fachschule Medizin von SS 1986 bis SS 1993 Physik am 17.08.1988 an der Universität Heidelberg Klinische Studie an der Universität Heidelberg Praktikjahr in Heidelberg Prüfungen an der Universität Ruprecht - Karl - Heidelberg Promotionsfach: Orthopädie Betreuer: Prof. Dr. med. K. Blähe In einer randomisierten und doppelblinden klinischen Prospektionsstudie wurden von August 1991 bis August 1992 200 erwachsene Patienten aus der Universität Heidelberg Orthopädiexpraxis als Teilnehmer der Gruppe Heidelberg zur eigenen Plasmapherapie durchgeführt.

Beide Batchgruppen wurden mit unterschiedlichen, handelsüblichen Ultrafiltern hergestellt.

Sie traten bei 16,5% auf und hatten die Form von klinischen Nebenwirkungen (kleine erythematische Höfen mit zentralen Quadeln). Die Häufigkeit einer systemischen Reaktion, die als klinisch relevant angesehen und durch sofortige Therapie beherrscht werden konnte, lag innerhalb des Konvidenzintervalls von 0,00 bis 2,43% für Haemaccel 35. In diesem Fall handelt es sich um einen echten Respondent.

Die Messung des Histamines fand im Picogrammbereich statt. Bei 40 Patienten war einer der Folgewerte um > 40% gegenüber dem Vorwert erhöht. Bei weiteren 28 Patienten konnten sich zu dieser definierten Histaminliberation passagerer Kreislaufveränderungen feststellen, d. h. die Messungen der Puls- und Blutdruckmenge um + 10 oder mehr Veränderungen festgestellt werden.

Diese 34% der 200 Patienten blieben jedoch, bis auf gelegentliche Hautflorazen, klinisch

Die Beratte Histamin-Grundlagenforschung Deutschlands interpretiert diesen Histamin-Anstieg bei einer Plasmapherese, deren Volumen mit Haemaccel 35 ersetzt wird, als einen neuen Effekt, dessen Auftreten durch die großen Volumenverschiebungen bedingt ist, deren mögliche Gerätenabhängigkeit noch nicht untersucht wurde, und der in der Diskussion bewertet wird.