Untersuchung der marginalen Schnittführung bei der Wurzelspitzenresektion
Christina Fürst
Dr. med. dent. Untersuchung marginaler Schnittführung bei der Wurzelspitzenresektion Geboren am 21.12.1966 in Hanau Reifeprüfung am 24.05.1985 in Öhringen Studiengang der Fachschule für Zahnmedizin von SS 1989 bis WS 1994/1995 Physik am 19.06.1992 an der Universität Heidelberg Klinische Studien an der Universität Heidelberg Staatsprüfung am 07.08.1995 an der Universität Heidelberg Promotionsfach: Mund-Zähne-Krebsheilkunde Doktorat: Prof. Dr. med. Dr. med. med. dent. J. Mühling
Im Rahmen einer prospektiven klinischen Studie wurde in der vorliegenden Arbeit die
Die Auswirkungen dieser Schnittführung auf das Parodontium wurden untersucht.
Das Ergebnis ist, dass die Einflußrate in den Patienten, die vor der Operation, postoperativ und nach einem weiteren Zeitraum von 3 Monaten untersucht wurden.
von Risikofaktoren wie Rauchen und Alkoholkonsum zur postoperativen Wundheilung
Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigten, dass im Prinzip keine Schädigung des Parodontums durch den marginalen Schnitt verursacht wird. Bei der Patientengruppe mit ausreichender Mundhygiene und ohne zusätzliche Risikofaktoren konnten nach der Operation unveränderte Parodontalismusverhältnisse im Vergleich zum ursprünglichen Ergebnis nachgewiesen werden. Auch bei der Patientengruppe mit Risikofaktoren wie Rauchen und Alkoholkonsum war bereits eine schlechtere präoperative parodontalische Ausgangslage zu verzeichnen.
Die Ergebnisse deuten damit darauf hin, dass die Marginalbescheidung aufgrund der besseren Übersicht und der sicheren Wundheilung bei Wurzelspitzenresektionen der vestibulären Bescheidung vorzuziehen ist, und sie bietet sogar die Möglichkeit, in einer operativen Sitzung parodontale chirurgische Eingriffe durchzuführen.