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Einfluss von Faktor XIII auf die Heilung von Wunden bei Patienten mit Tumoren im Kopf-Halsbereich

Oliver Dierk Findeisen

Dr. med., Dr. med. dent. Der Einfluss von Faktor XIII auf die Wundheilung bei Patienten mit Tumoren im Kopf-Halsbereich geboren am 06.07.1963 in Karlsruhe Reifeprüfung am 26.05.1982 in Darmstadt 1. Studiengang des Fachbereichs Humanmedizin von WS 1984 bis SS 1991 Physik am 10.09.1986 an der Universität Erlangen Nürnberg Klinische Studie in Erlangen Praxisjahr in Erlangen staatlichen Prüfungen am 07.05.1991 an der Universität Erlangen Nürnberg Promotion zum Dr. med. am 23.09.1991 2. Studiengang des Fachbereichs Zahnmedizin von SS 1992 bis SS Klinische Studiengang in Heidelberg Klinische Studie am 19.07.1996 an der Universität Heidelberg

Das Ziel der Arbeit war es, die Merkmale verschiedener Gruppen auf Zusammenhänge zu differenzieren.

Verlauf der Faktor XIII Konzentrationen (F XIII, F XIIIa, F XIIIb) Vor- und postoperative Verlauf der Faktor XIII Konzentration verschiedener Gruppen Verlauf der Prokollagen-III-n-Peptid Konzentration Vor- und postoperative Verlauf der PIIINP Konzentration verschiedener Gruppen Zusammenhänge zwischen verschiedenen Variablen und Wundheilung Wundheilungstörungen mit unterschiedlichen Parametern zu erfassen.

Die Blutentnahme der operierenden Patienten erfolgte jeweils einen Tag vor dem

Die wichtigsten Ergebnisse folgten: Der zeitliche Verlauf von Faktor XIII - Konzentration (fotometrisch bestimmt) fiel im Durchschnitt von 149,2% (properativ) auf ein Minimum von 60,9% im Durchschnitt am 5. postoperativen Tag. Eine Normalisierung konnte erst nach dem 21. Tag wieder festgestellt werden.

Patienten, die an den ersten und dritten postoperativen Tagen mit Dosen von 1.250 IE bis 2.500 IE Fibrogamin substituiert wurden (je nach Ausgangswert von Faktor XIII - Konzentration), zeigten einen signifikant höheren zeitlichen Verlauf von Faktor XIII - Konzentration. am 5. postoperativen Tag lag der arithmetische Durchschnitt bei 140,3% (photometrische Bestimmung) und fiel in den folgenden Tagen wieder leicht ab, jedoch nie unter den Ergebnissen der Gruppe ohne Substitution.

Bei Patienten, die regelmäßig Alkohol konsumierten, war der Faktor XIII

Die Konzentration ist um 48% zurückgegangen.

Selbst am 14. postoperativen Tag erreichte die Gruppe der Alkoholiker nur 56,5% des mittleren präoperativen Faktor XIII Ausgangskonzentrations. Je größer der operative Eingriff, desto stärker sank der postoperative Faktor XIII Konzentration. Der Rückgang betrug am ersten postoperativen Tag bei großen Operationen ( Kleinoperationen) 50% (40%) der Ausgangskonzentration.

Die postoperativen Konzentrationen von CRP zeigten eine signifikant negative lineare

Korrelation mit dem postoperativen Faktor XIII - Konzentrationswerte.

Der Wert wurde am dritten postoperativen Tag nachgewiesen.

Die Wundheilung korrelierte mit dem Serum-PIIINP-Wert. Hohe Serum-PIIINP-Werte deuteten auf Wundheilungstörungen hin. Nach der Verabreichung von Fibrogamin am ersten und dritten Tag wurde der zeitliche Verlauf der PIIINP-Werte analysiert.

Am dritten postoperativen Tag lag der PIIINP-Wert in der Fibrogamin-Substitutionsgruppe bei 2,8 g/l im Durchschnitt. Die Gruppe der nicht-Faktor XIII-Substitutionspatienten zeigte am dritten postoperativen Tag einen signifikant höheren arithmetischen Durchschnitt von 3,9 g/l. Damit konnte eindeutig bewiesen werden, dass Wundheilung durch zusätzliche Gaben von Fibrogamin gefördert werden konnte. In der Fachliteratur gab es kaum Hinweise auf dieses interessante Ergebnis.

Schlußfolgerung:

Durch die intravenöse Verabreichung von Fibrogamin konnte die

(Faktor XIII) objektiv nachweislich erhöht werden.

Erläutern, ob die relativ hohen Kosten einer Substitution von Faktor XIII durch eine signifikant verbesserte Wundheilung und damit eine geringere Komplikationsrate gespart werden können.