Körperwachstum bei Kindern und Jugendlichen mit Steroidresistentem Nephrotisches Syndrom
Hans-Christian Essigmann
Dr. med. Körperwachstum bei Kindern und Jugendlichen mit steroidresistenter nephrotischer Syndrom geboren am 22.07.1964 Reifeprüfung am 8.06.1984 Studiengang der Fachschule Medizin von WS 1984 bis SS 1991 Physik am 28.08.1986 Klinische Studie in Heidelberg Praxisjahr in Heidelberg Examen am 7.05.1991 an der Universität Heidelberg Promotionsfach: Kindermedizin Doktorvater: Prof. Dr. med. K. Schärer Kinder mit steroidresistenter nephrotischer Syndrom (NSCR) zeigen häufig ein verzögertes Körperwachstum, dessen Ursache bisher ausreichend definiert ist.
Relative Größe im Vergleich zur Anfangsgröße um durchschnittlich 1,35 SDS, während sie ohne Niereninsuffizienz bis zum Erwachsenenalter leicht anstiegen (+0,27 SDS). Bei Prednisontherapie wurde eine Abnahme der relativen Größe, abhängig von Dosis und Dauer der Behandlung beobachtet.
Bei 17 erwachsenen Patienten ohne Niereninsuffizienz
12,4 g/m
Die durchschnittliche Endgröße lag bei 0,28 SDS über der
1. Größenmessung und es gab eine signifikante Korrelation zwischen Prednison-
Das letzte war bei Kindern, die
Steroide während der Pubertät waren 1,1 SDS niedriger als bei ausschließlich präpuberal behandelten Patienten erhalten worden. Die erwachsene Größe in den männlichen Patienten entsprach im Durchschnitt den nach Molinari et al. von den Elterngrößen vorhergesagten Werten, während sie bei den Mädchen um 0,25 SDS niedriger war. Bei chronischer Niereninsuffizienz war sie niedriger als bei normalen Serumkreatinspiegeln.
Bei der Vorpubertät wurde in Abwesenheit von Niereninsuffizienz eine signifikante Korrektur festgestellt.
Verhältnis zwischen Serum-Album-Gehalt und relativer Größenänderung pro Jahr (r= 0,58,
P< 0.02) bzw. die Wachstumsgeschwindigkeit (r=0.56, p< 0.02).
Normalisierung des Serum-Album-Werts ist ein Anstieg beobachtet.
Sie weisen darauf hin, dass die Wachstumsstörung bei Kindern mit NSCR sowohl durch Nierenfunktion als auch durch Korticosteroidtherapie und durch eine katabole Stoffwechsellage verursacht werden kann.