scieee Science in your language
[de] (orig) [fr] [it] [es]

Das Stoffwechselsyndrom bei 30- bis 40-Jährigen in der Allgemeinmedizinischen Praxis

Anne Eichler

Dr. med. Das metabolische Syndrom bei 30- bis 40-jährigen in der Allgemeinmedizinischen Praxis Geboren am 12.07.1969 in Weißenfels Reifeprüfung am 30.06.1988 in Lobenstein/ Thüringen Studium des Fachbereichs Medizin von SS 1990 bis SS 1996 Physik am 24.03.1992 an der Universität Heidelberg Klinische Studie in Heidelberg Praxisjahr an der University of Pretoria (Südafrika), University of Stellenbosch (Südafrika), Universität Heidelberg Staatsprüfung am 23.10.1996 an der Universität Heidelberg Promotion: Innere Medizin Doktorat: Prof. Dr. med. H.-D. Klimm In der vorliegenden Arbeit wurde die metabolische Häufigkeit von Männern in der Altersgruppe von 30 bis 40 Jahren und Frauen in der Praxis allgemein untersucht, da keine Daten über diese Krankheitsgruppe vorhanden sind.

Dazu gehörten die Untersuchungen von 62 Personen, die in der Praxis für

Allgemeine Medizin von Prof. Dr. med. H.-D. Klimm, Kuppenheim im zweiten Quartal 1994

Das gesamte Kollektiv wurde nach dem Vorhandensein der Teilspekte des Stoffwechselsyndroms untersucht: 21% aller Männer und Frauen zeigten an OGTT eine Glucosetoleranzstörung. 29% aller Probanden hatten Bluthochdruck, wobei doppelt so viele Männer wie Frauen betroffen waren.

35% der Teilnehmer zeigten eine Hyper-Triglyceridämie, die Hälfte der Teilnehmer wurde mit Hilfe des BMI als adipös eingestuft, und 53% der Teilnehmer waren aktive Raucher, wobei der Anteil der Frauen deutlich erhöht war.

In den Familiennamen konnte in 42% der Fälle das Vorhandensein von Diabetes mellitus gesichert werden, Arteriosklerotische Erkrankungen traten in 79% der Familien der befragten Personen auf. 8% der Teilnehmer hatten tibielle Doppelwerte zwischen 0,8 und 0,9 und eine periphere Arterielle Schließkrankheit (pAVK) konnte nur bei einer Frau (2%) nachgewiesen werden.

Da Glukoseverbrauchsstörungen im Mittelpunkt des Stoffwechselsyndroms stehen, wurde

das Studiengruppe für Glucosetoleranz und Geschlecht in vier Gruppen

aufgeteilt und miteinander verglichen (NGTm, NGTf, IGTm, IGTf):

Patienten mit IGT zeigten eine signifikante Hyperinsulinämie, sober und postprandial, in

Im Vergleich zu NGT-Patienten konnten deutliche Hypertriglyceridämie und Hypertonie bei IGT-Patienten, insbesondere bei Männern, beobachtet werden.

So konnte bei Patienten mit gestörter Glucosetoleranz ein ganzer Cluster

Es gab keine Unterschiede in Lebensweise und Familiennamen zwischen den Gruppen mit normaler und gestörter Glucosetoleranz. mit Hilfe des modifizierten Leitfaden nach RETT et al. wurden insgesamt 27% der Studienteilnehmer mit einem metabolischen Syndrom diagnostiziert.

Bei der Diagnose eines Stoffwechselsyndroms sollte in der Allgemeinmedizin

OGTT mit gleichzeitiger Insulinbestimmung durchgeführt werden.

Gesundheitscheck-up ist nur sehr bedingt für die Diagnose geeignet. Aufgrund des hohen Anteils an Patienten mit metabolischem Syndrom, der in dieser Arbeit entdeckt wurde, ist der Hausarzt eine Schlüsselrolle bei der frühen Erkennung von Risikofaktoren.

Bei relativ jungen Patienten mit metabolischem Syndrom gibt es

Herz-Kreislauf-Ereignisse im Vordergrund.