Untersuchung der Feinmotorik von Frühbehandelten mit Phenylketonurie im Erwachsenenalter. Vergleich mit einer Kontrollgruppe und Zusammenhänge mit den Phenylalan-Spiegeln und der Qualität der Ernährung
Robert Dunckelmann
Dr. med. Untersuchung der Feinmotorik von frühstücklich behandelten Patienten mit Phenylketonurie im Erwachsenenalter. Vergleich mit einer Kontrollgruppe und Zusammenhänge mit dem Phenylalaninspiegel und der Qualität der Ernährung. Geboren am 24.04.1968 Reifeprüfung am 28.05.1988 Studiengang der Fakultät für Medizin von WS 1990/91 bis WS 1996/97 Physik am 10.09.1992 Klinische Studie in Heidelberg Praxisjahr in Heidelberg Examen am 05.06.1997 an der Universität Heidelberg Promotionsfach: Kindermediziner: Prof. Dr. med. D. Rating
Dies warf die Frage nach Häufigkeit und pathogenetischen Evaluierung zu spät
In der vorliegenden Studie wurden 54 Patienten untersucht, die
Erwachsene PKU-Patienten, die frühzeitig behandelt wurden, sollten feinmotorisch untersucht werden.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Neuropathie und die Neuropathie
Diese Studie ist für die Frage der Therapieempfehlung im Erwachsenenalter von
Wichtigkeit. Für die Untersuchung der Feinmotorik diente die Motorische Leistungsserie (MLS) nach SCHOPPE (Wiener Testbatterie).
LANGE starke Stöcke
Hand-Finger-Fähigkeit), 3. LINE-KAPFÄGEN (langsam zielgerichtete Bewegungen), 4. TAPPING (Geschwindigkeit), 5. KURZTE STIFTEN EINSTECK Hand-Finger-Fähigkeit), 6. PURSUIT ROTOR (visuomotorische Koordination) STEADINESS (Handruhe). Für die Kontrollgruppe wurden 40 gesunde Personen nach Alter, Geschlecht und Bildungsgrad der Eltern mit der Patientengruppe parallelisiert. Zusätzlich wurden am Tag der Untersuchung in der PKU-Gruppe die Spiegel von Serumphenylalanin (PHE) festgestellt.
Eine erhebliche Verringerung der Leistung der PKU gegenüber der Kontrollgruppe
Patienten zeigten sich bei den Tests
TAPPING
Einzigartigkeit
und
LANGE STIFTE
mit der
dominierende Hand und beim Test
Einzigartigkeit
bei Durchführung mit dem nicht-dominanten
Im Vergleich zu den Patienten mit der Kontrollgruppe lagen die P-Werte 4
Weitere Tests sind nur knapp über dem Significance-Level.
Rotor (Implementierung nicht-dominante Hand) war bei allen anderen Tests die Leistung
Da in dieser Studie keine signifikanten Korrelationen zwischen feinmotorischer Leistungsschwäche und Lebensdauer festgestellt wurden, konnten PHE-Spiegel am Tag der Untersuchung bzw. PHE-Spiegel im langjährigen Verlauf (bis zum 10. bzw. 10. bis zum 18. Lebensjahr) auf eine frühe Schädigung als Ursache für feinmotorisches Defizit hinweisen.
Die Ergebnisse der vorliegenden Studie, die Forderung nach einer Fortsetzung der
Eine weitere feinmotorische Untersuchung der Patienten aus dem Studienkollektiv im Rahmen einer frühbeginnenden Longitudinalstudie liefert differenziertere Hinweise darauf, ob die in der vorliegenden Studie beobachteten Defizite in der feinmotorischen Leistung vor Beginn der Behandlung mit der phenylalan-arme Diät entstanden sind oder eine spät entstehende neurologische Symptomatik darstellen.