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Chaotropismus und Vorbeugung von Flavin-mediated Photoreaktionen in Zellkulturversuchen

Ralph Herbert Dollner

Dr. Med

Chaotropismus und Vorbeugung von Flavin-mediierten Photoreaktionen bei Zellkulturen

Experimente

Geboren am 29. Dezember 1968 in Mannheim

Reifeprüfung am 13.6.1988 in Viernheim

Studiengang der Medizinischen Fakultät von WS 1990/91 bis SS 1997

Physik am 26. März 1993 an der Universität Heidelberg

Klinische Studien in Heidelberg

Das praktische Jahr in Heidelberg

Staatsprüfungen am 27.05.1997 an der Universität Heidelberg

Promotionsfach: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Doktor Vater: Prof. Dr. Med. C. Granzow

Flavine sind wesentliche Komponenten der Flavoproteine.

Sie sind heterotrop und müssen daher in vitro mit Flavine versorgt werden.

In der Zellkultur wird die häufigste Folge der damit verbundenen Lichtbelastung in vivo verursacht.

Die phytoreaktive Wirkung der Flavine ist erheblich gering.

Sie sind seit langem bekannt und erzeugen unter anderem Sauerstoffradikale.

Zellkulturmedien wirken daher zytotoxisch und mutagen.

Dies beeinträchtigt in der Regel die Nutzbarkeit von Zytostatika.

In der Regel werden solche Medien durch tierische Serum ergänzt. Die Seren sind relativ reich an Flavinen. Es erschien daher denkbar, dass die Menge aus dem Serum zur Zellkulturation ausreicht und Flavine als Bestandteil der übrigen Kulturmedien vollständig verzichtet werden kann.

In der vorliegenden Arbeit wurde dieses Konzept in Chemosensitiv- und

Es wurde systematisch Ehrlich-Lettré-Ascitz-Zellen in den Mäusen untersucht, die chemisch resistent sind.

Es wurde untersucht, wie die Abwesenheit von Flavinen im chemisch definierten Medienanteil die langfristige Kultivierbarkeit, den Zellzyklus, die Klonierbarkeit und die Vinblastinsensitivität der Tumorzellen beeinflusst. Weitere Untersuchungen bezog sich auf die Frage, ob die chemieempfindliche Wirkung von Verapamil durch flavinmedierte Photoreaktionen modifiziert wird.

Es wurde gezeigt, dass die Proliferationskinetik und der Zellzyklus beider Ascites-Zellstämme in Kulturmedien

die nur Flavine aus dem verwendeten Pferdeserum enthielten, während fast einjährige

Im Gegensatz dazu zeigten Riboflavinhaltige Medien,

Dies ist eine wichtige Erkenntnis, die sich auf die Wirksamkeit und Reproduzierbarkeit von Experimenten bezieht.

Zellklonung, Chemosensibilitätsprüfung und Chemosensibilisierung werden in flötenfreien Medien durchgeführt

Verapamil wird nur in flötenhaltigen, aber nicht flötenfreien Medien angewendet.

Die Untersuchungen erlauben die Schlussfolgerung, dass die zerstörerischen Folgen von flavinmedierten Photoreaktionen in Zellkulturen durch die Verwendung von flavinfreien Medien verhindert werden können, wodurch die interessanten zellulären Signale identifiziert werden können, die sonst im photochemischen Geräusch verschwinden.