Referenzkollektiv für die Messung von Knochendichtheit im distalen Radius mittels peripherer quantitativer Computertomographie
Sigrid Butz
Referenzkollektiv für die Messung von Knochendichtheit im distalen Radius mittels peripherer quantitativer Computertomographie geboren am 30.10.1962 in Schwäbisch Gmünd Reifeprüfung am 13.05.1982 in Schwäbisch Gmünd Studiengang der Fachrichtung Medizin von SS 1983 bis WS 1990/91 Physik am 25.03.1986 an der Universität Heidelberg Klinische Studie in Heidelberg Praxisjahr in Heidelberg Staatsprüfung am 12.11.1990 an der Universität Heidelberg Doktorat: Innere Medizin Doktorat: Der Priv.-Doz.
Zur Erstellung des Referenzkollektivs wurde die BMD in den nicht-dominanten
Unterarm bei 91 Männern und 88 Frauen zwischen 20 und 79 Jahren ohne Risikofaktoren oder Gehalt an Stoffwechselkrankheiten. Ein speziell konzipiertes Fragebogen diente zur schnellen Erfassung von Ausschlusskriterien.
Eine In-vivo-Genauigkeit von 1,67% für trabecular BMD und 0,81% für total BMD wurde festgestellt. Die höchsten BMD-Werte waren bei Frauen zwischen 40 und 49 Jahren und bei Männern zwischen 30 und 39 Jahren.
Im Vergleich zum von dem Hersteller angegebenen 95%-Intervall lagen die Durchschnittswerte für
Die Ergebnisse dieser Arbeit und ähnliche Ergebnisse anderer Untersuchungen führten inzwischen zu einer Anpassung der vom Hersteller in die Software integrierten Referenzwerte.
Es gab keine Abhängigkeit der BMD von anthropometrischen Parametern (Größe,
Die Ergebnisse der Messungen korrelierten signifikant mit BMD-Messungen durch
DXA am Fußhals, die Korrelation mit DXA-Messungen des LWS hingegen war gering; keine signifikante Korrelation mit BMD-Messungen am Kalkanus durch Ultraschall wurde festgestellt; es wurde auch gezeigt, dass Manipulationsmöglichkeiten bei der Durchführung und Auswertung der Messungen die Messungsergebnisse erheblich beeinflussen können.
Die Ergebnisse dieser Arbeit lassen sich zusammenschließen:
Da die Übertragbarkeit der Messresultate auf andere Skelettregionen fragwürdig ist, sind prospektive Studien erforderlich, um die Rolle des pQCT in der Frakturvorhersage zu klären.