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Untersuchungen zur klinischen Bedeutung von Hepatitis-GB-C-Virus-Infektion

Utah Bischoff-Sommerfeld

Dr. sc. hum. Untersuchungen zur klinischen Bedeutung der Hepatitis-GB-C-Virus-Infektion Geboren am 03.01.1969 in Landau/Pfalz Reifeprüfung am 21.06.1988 in Neustadt/Weinstraße Studiengang der Fakultät Pharmazie von WS 1988 bis SS 1992 1. Staatsprüfung am 09.04.1991 in Heidelberg 2. Staatsprüfung am 16.11.1992 in Heidelberg 3. Staatsprüfung am 13.12.1993 in München Promotion: Innere Medizin Doktor: Prof. Dr. med. L. Theilmann Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein Nachweissystem für das kürzlich entdeckte Hepatitis-GB-C-Virus eingeführt.

Im ersten Teil der Arbeit wurde die Prävalenz der GB-C-Virus-Infektion bei ANCA untersucht.

Bei der Untersuchung von Patienten mit positiven Hämodialysen sollte die Frage

Es wird untersucht, ob die GB-C-Virus-Infektion für die Auslösung eines

Immunvaskulitis: Es wurde gezeigt, dass die GBV-C-Infektion mit 9,6% bei ANCA-

Patienten mit positiver Hämodialyse haben eine gleich hohe Prävalenz wie bei ANCA-Patienten.

Dies lässt zu dem Schluss kommen, dass die GB-C-Behandlung von Patienten mit negativen Hämodialysen

Virusinfektion ist für die Auslösung einer Immunvaskulitis unbedeutend, aber die Tatsache, dass die Prävalenz bei Hämodialysen-Patienten etwa viermal höher ist als in der normalen Bevölkerung, deutet darauf hin, dass Hämodialysen-Patienten im Allgemeinen ein Risiko-Kollegium für eine GBV-C-Virus-Infektion darstellen. Diese chronische GBV-Virus-Infektion ist jedoch bei diesen Patienten nicht mit Anzeichen von Leberschädigung verbunden.

Im zweiten Teil der Arbeit wurde untersucht, ob die GBV-C-Infektion als

Bei Patienten mit chronischem Hepatitis-C-Virus-Infektion

Wird die Behandlung mit Interferon beeinflusst, und

ob der GB-C-Virus selbst durch Interferontherapie eliminiert werden kann.

Durchführungsuntersuchungen bei Patienten mit chronischer Hepatitis-C-Virus-Infektion

und hepatitis-GBV-C-Koinfektion, die mit Interferon behandelt wurden,

Es ist jedoch zu beachten, dass die GBV-C-Koinfektion keinen Einfluss auf die

hat Interferontherapie bei Patienten mit chronischer Hepatitis-C-Virus-Infektion,

Da GBV-C-positive und GBV-C-negative Patienten mit chronischem Hepatitis C

Virusinfektion in einem Prozentsatz vergleichbar mit der Interferontherapie

Auf der anderen Seite hat die Arbeit nachgewiesen, daß eine

Infektion mit Interferon kann ebenfalls erfolgreich behandelt werden.Die Untersuchungen zeigen, dass zumindest in den untersuchten Patientengruppen die GBV-C-Infektion nicht klinisch relevant ist und dass der Virus eher als harmlos als als als humanpathogen betrachtet wird.