Adapto-Perimeter am Tübinger Automatik-Perimeter
Dora Martina Berger
Dr. Med. Adaptoperimetrie am Tübinger Automatik Perimeter Geboren am 21.01.1973 in Mosbach (Baden) Reifeprüfung am 20.05.1992 in Stutensee Studium des Fachbereichs Medizin von WS 1992 bis WS 1998 Physik am 17.08.1994 an der Universität Heidelberg Klinische Studie in Heidelberg
In der vorliegenden Studie wurde die Helligkeit von Stimulus und Hintergrund am Tübinger Automatik Perimeter durch speziell konstruierte Filter um Faktor 10 verdunkelt. Unter diesen reduzierten Lichtbedingungen wurden die folgenden sechs Gruppen untersucht: Normalproben, Glaukompatienten, Patienten mit diabetischer Retinopathie, Patienten mit Retinopathia pigmentosa, Patienten mit Phänokopien von Retinopathia pigmentosa und Phenylketonuria-Patienten.
Bei allen Gruppen, die in dieser Studie untersucht wurden, kam es zu einer signifikanten Verringerung der Lichtdifferenzempfindlichkeit bei Dunkelheit, nur ein Patient verbesserte sich. Der Verlust von Lichtdifferenzempfindlichkeit in dB bei Dunkelheit lag bei den untersuchten Diabetespatienten signifikant über den normalen Proben. Bei der Umwandlung der dB-Werte in einen Prozentsatz von Lichtdifferenzempfindlichkeit ergab sich bei den Patienten mit Diabetes und Glaukose eine signifikant höhere Empfindlichkeit bei Dunkelheit. Eine ähnliche Tendenz ließ sich trotz fehlender Signifikanz auch bei den Patienten mit Richetinopathie und Phenylketonurie beobachten. Im Gegenteil, bei der Umwandlung der dB-Werte in einen Prozentsatz von Lichtdifferenzempfindlichkeit ergab sich bei den Patienten mit Diabetes und Glaukose eine signifikant höhere Empfindlichkeit bei Dunkelheit.
Entfernen alle Prüfpunkte mit 0 dB aus der statistischen Berechnung
Es wird die Krankheit lindern, weil die Gebiete mit dem größten Schaden nicht
Da die 0 dB-Werte nicht quantifiziert sind, müssen diese
Es ist jedoch möglich, dass die statistischen Daten, die von einer statistischen Auswertung ausgeschlossen werden.
Das Ergebnis, das erzielt wird, spiegelt nicht genau die tatsächlichen Sachverhalte wider und führt zu
eine Unterschätzung des pathologischen Lichtdifferenzempfindlichkeitsverlustes unter
Die Methode der Dunkelheitsperimeter ist insbesondere bei der Differentialdiagnostik von Retinopathia pigmentosa und Phänokopien unterstützend. Hierbei ist es wichtig, dass die jeweils durchgeführte perimeterische Untersuchung bei Dunkelheit mit den Standard-Normalwerten des Tübinger Automatik-Perimeter verglichen wird, damit kleine Mängel deutlicher dargestellt werden können. Darüber hinaus kann die Berechnung des prozentualen Lichtdifferenzsensibilitätsverlusts die Pathologie deutlicher erfassen.
Auch bei Glaukom- und Diabetespatienten können Mängel früher erkannt werden.
Für eine Adaptoperimetrie, bei der die Schwellung ermittelt wird, die grösseren pathologischen Erkenntnisse durch Verdunkelung ermittelt werden, sollte der dynamische Bereich des Perimeters größer sein und die Stimulus-Lichtdichte-Skala am oberen Ende ergänzt werden.